Das Curriculum für Bewegungsstörungen der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen (DPG) richtet sich an Ärztinnen und Ärzte in der Facharztweiterbildung Neurologie sowie an Fachärztinnen und -ärztinnen mit besonderem Interesse an Bewegungsstörungen.
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Rund 400.000 Menschen sind in Deutschland an Parkinson erkrankt, global schätzungsweise über 10 Millionen. Die unheilbare Nervenkrankheit besser zu verstehen, zu behandeln und vielleicht eines Tages zu verlangsamen oder gar zu heilen, ist das Ziel vieler Forschender weltweit. Am Welt-Parkinson-Tag, dem 11. April, richtet sich der Blick auf die Wissenschaft: Welche Fortschritte gibt es bei Diagnose, Therapie und Prävention und welche Perspektiven eröffnet das für Menschen mit Parkinson?
Vom 22. bis 24. Februar 2026 findet in Würzburg die DBS2026 – 3rd Expert Summit on the Future of Deep Brain Stimulation – statt.
Die neue AG Junge Parkinsonforschung fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs. Sie bietet eine Plattform für Austausch und Vernetzung und unterstützt bei der Fördermittelakquise und Durchführung von Forschungsprojekten.
Die Parkinson Stiftung fördert mit insgesamt 300.000 Euro innovative Projekte der Parkinson-Forschung in den Kategorien präklinische Forschung/Neuroinflammation, klinische Forschung/digitale Diagnostik und erstmals Präventionsforschung.
16. bis 18. April in Leipzig, Frühbucherrabatt bis 31. Januar, www.dpg-kongress.de
Neue genetische Einblicke, präzisere Biomarker, innovative Wirkstoffe und moderne, KI-gestützte Neurotechnologien: Die Forschung zu Parkinson und Bewegungsstörungen erlebt weltweit dynamische Fortschritte. „Wer heute Menschen mit Parkinson behandelt oder dazu forscht, muss sein Wissen kontinuierlich aktualisieren,“ betont Prof. Kathrin Brockmann, erste Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen (DPG) e.V.
Die Deutsche Parkinson Gesellschaft (DPG) schreibt 2026 die Förderlinie „Nicht‑medikamentöse Therapien bei Parkinson und Bewegungsstörungen“ aus.
Zeigt eure Forschung: Der Hochschulwettbewerb im Wissenschaftsjahr 2026 sucht die besten Kommunikationsprojekte von Nachwuchsforschenden rund um das Thema Medizin der Zukunft.
Die DPG startet eine neue Runde ihrer Wissenschafts- und Nachwuchsförderung. Bis zum 15. Februar 2026 können engagierte, Forscherinnen und Forscher ihre Arbeiten rund um neurodegenerative Erkrankungen einreichen.
Bewegung kann den klinischen und kongitiven Verlauf von Parkinson verbessern. Dafür spricht erneut eine aktuelle Studie im Fachjournal „Neurology“, die untersucht hat, ob diese Effekte durch strukturelle Veränderungen im Gehirn unterstützt werden.
Parkinson ist eine progressive neurologische Erkrankung mit vielfältigen motorischen und nicht-motorischen Symptomen. Die individuelle und ganzheitliche Behandlung erfordert eine enge Kooperation von Fachdisziplinen wie Neurologie, Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Psychologie und Pflege. „Die koordinierte Zusammenarbeit der beteiligten Berufsgruppen kann die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig verbessern“, betont Prof. Kathrin Brockmann, erste Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen (DPG) e. V. Die medizinische Fachgesellschaft unterstützt gezielt Initiativen, welche die multidisziplinäre Versorgung stärken. Hierzu gehören der Parkinson Netzwerke Deutschland (PND) e. V. mit dem Parkinson-Netzwerkkongress 2025 in Osnabrück, die aktualisierte Weiterbildung zur Parkinson Nurse sowie das multidisziplinäre Forum auf dem Deutschen Kongress für Parkinson und Bewegungsstörungen 2026 in Leipzig.
Sport bei Parkinson, Kognitive Einschränkungen und Kreislaufprobleme – die Parkinson Stiftung hat drei neue Patientenbroschüren veröffentlicht. Sie bieten umfassende Informationen für Betroffene und Angehörige, die ihnen helfen, die Erkrankung besser zu verstehen und den Alltag zu erleichtern.
Der Deutsche Kongress für Parkinson und Bewegungsstörungen findet vom 16.-18. April 2026 in Leipzig statt. Drei Tage mit vielen interessanten Vorträgen, kollegialem Austausch und neuen Ideen, geleitet von den Kongresspräsidenten Prof. Dr. Kathrin Brockmann (DPG), Prof. Dr. Joseph Claßen (DPG), Prof. Dr. David Weise (AkBoNT), PD. Dr. Jost-Julian Rumpf (THS).
Zwei aktuelle Studien zeigen: Neuronale Vorläuferzellen aus Stammzellen können zu einer klinischen Verbesserung bei Parkinson führen.
Aktuelle Analysen von Krankenkassendaten beschreiben einen möglichen Rückgang der Zahl der Neuerkrankungen (Inzidenz) von Parkinson in Deutschland in den vergangenen Jahren – entgegen dem Trend weltweit steigender absoluter Fallzahlen.