Aktuelles

Deutsches NeuroOrchester erspielt 7500 Euro für die Parkinsonforschung

Pressemeldung des Internationalen Kurt-Masur-Institutes und des Deutschen NeuroOrchesters Leipzig

Jahresbericht 2016 AG Niedergelassene Ärzte

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Die Mitglieder der Arbeitsgruppe Niedergelassene Ärzte in der Deutschen Parkinson Gesellschaft sind:

Dr. Dirk Becker, Dr. Reinhard Ehret, Dr. Heinz Herbst, Dr. Werner Hofmann, Dr. Martina Müngersdorf, Dr. Robert Pfister; Alexander Simonow; Dr. lngmar Wellach. Sprecher: Dr. Reinhard Ehret

Im Jahr 2016 führte die Gruppe weiterhin bundesweit die Ausbildung von medizinischen Fachangestellten zu "Parkinson AssistenU innen" und Parkinsan spezifische Fortbildung für Neurologen und Nervenärzte durch.

ln mehreren Telefonkonferenzen und in der Quanup- Mitgliederversammlung wurden Kriterien zur Definition von "Parkinson-Schwerpunktpraxen" erstellt, einschließlich System zu deren Überwachung und unabhängiger Zertifizierung.

Die Arbeitsgruppe plant die Durchführung von Versorgungsforschung in den beteiligten Praxen. Inhalte, rechtliche Bedingungen, mögliche Datenbanken, Implementierung in den Praxen, Nutzung möglicher Daten und Finanzierung des Projekts wurden diskutiert

Dr. med. Heinz Herbst
Stv. Vorsitzender QUANUP
Berlin, 13.02.2017

Jahresbericht 2017 AG Neuropsychologie

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Zusammensetzung der AG, Stand 12/2017

Die Zusammensetzung der AG hat sich nicht geändert. Sie setzt sich aus den zehn im Jahresbericht 2015 genannten Mitgliedern zusammen.

Aktivitäten der Fokusgruppe 1: Erarbeitung von Leitlinien zur Diagnostik neuropsychologischer Störungen bei Parkinsonpatienten für den deutschsprachigen Raum

Rahmen der Fokusgruppe 1 wurden für den Übersichtsartikel im Nervenarzt zum Thema „Neuropsychologische Assessment Empfehlungen bei der Parkinson Erkrankung“ basierend auf der systematischen Suche umfangreiche Tabellen fertig gestellt. Es wurde identifiziert, welche Assessments in nationalen Studien eingesetzt werden, und mit welcher Effektstärke diese Verfahren zwischen PD-Patienten und neurodegenerativ gesunde Personen bzw. PD Patienten verschiedener kognitiver Diagnosen (z.B. PD ohne kognitive Störungen, PD-MCI und PDD) unterscheiden können. Darüber hinaus wurden, basierend auf internationalen Empfehlungen, psychometrische Instrumente gesichtet und Empfehlungen zur neuropsychologischen Testung bei Parkinsonpatienten abgeleitet. Aufgrund der umfangreichen Literatursuche haben sich bei der Fertigstellung und Überarbeitung des Artikels Verzögerungen ergeben. Der Artikel wird derzeit finalisiert.

Aktivitäten der Fokusgruppe 3: Psychosoziale Interventionen

2016 startete die vom ParkinsonFonds Deutschland geförderte und in den Universitätskliniken Köln, Tübingen, Düsseldorf und Kiel durchgeführte Studie “Training Parkinson patients´ Cognition (Train-ParC)“, ausführlicher Titel „Cognitive training for treatment of cognitive dysfunctions and prevention of cognitive decline in patients with Parkinson´s disease and mild cognitive impairment: behavioural effects, prediction of response and underlying mechanisms“ (PI: Elke Kalbe, Co-PI: Inga Liepelt-Scarfone) mit der Zusatzstudie „EEG correlates of cognitive training in patients with Parkinson´s disease and mild cognitive impairment“ (PI: Lars Wojtecki). Es konnten insgesamt 80 Patientinnen und Patienten mit idiopathischem Parkinsonsyndrom rekrutiert wurden. Die Trainings mit Prä- und Posttests konnten 2017 alle abgeschlossen werden, im April 2018 werden auch alle 12-Monats-Follow-Up-Untersuchungen abgeschlossen sein. Derzeit werden die Prä- Posttestdaten analysiert.

Prof. Dr. Elke Kalbe
Sprecherin der AG
Köln, 28.11.2017

Dr. Inga Liepelt-Scarfone
Stellvertretende Sprecherin der AG
Köln, 28.11.2017

DPG und ParkinsonFonds Deutschland kooperieren auch 2018 bei der Nachwuchsförderung

Der ParkinsonFonds Deutschland wird der Deutschen Parkinson Gesellschaft auch im Jahr 2018 einen Betrag von 50.000 Euro für die Ausschreibung von zwei Nachwuchspreisen in Höhe von je 25.000 Euro zur Verfügung stellen. Damit unterstützt der ParkinsonFonds bereits im zweiten Jahr in Folge die Bemühungen der Deutschen Parkinson Gesellschaft, um die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf dem Gebiet der klinischen und experimentellen Forschung zur Verbesserung von Diagnose, Prävention, Behandlung oder sogar die Heilung der Parkinson-Krankheit zu ermöglichen.

Wissenschaftspreis zum dritten Mal vergeben

Die DPG fördert innovative Pharmakotherapie und bessere Patientenversorgung.

Nachruf: Abschied von Reiner Benecke

Reiner Benecke hat für viele Jahre die Erforschung und Behandlung neurologischer Bewegungsstörungen in Deutschland maßgeblich beeinflusst. Seine prägenden akademischen Jahre verbrachte er in der Arbeitsgruppe von Prof. David Marsden am Queens Square in London. Gemeinsam mit ihm gründete er die International Society of Motor Disturbances, welche die ersten internationalen Bewegungsstörungskongresse ausrichtete. Diese europäische Gesellschaft fusionierte später mit der von Stanley Fahn in Amerika gegründeten MODIS Society zur heutigen International Society for Parkinson and Movement Disorders – der „Muttergesellschaft” aller Neurologen mit dem Spezialgebiet Bewegungsstörungen weltweit.

Stellenausschreibung: W2-Professur für Neurologie mit Schwerpunkt Bewegungsstörungen

An der Medizinischen Fakultät und am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden ist zum nächstmöglichen Termin eine W2-Professur für Neurologie mit Schwerpunkt Bewegungsstörungen zu besetzen.

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Benefizkonzert des Deutschen Neurologenorchesters

Das erste Konzert des "Deutschen Neurologenorchesters" findet am 21.09.2017 um 21 Uhr, zeitgleich zum 90. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, als Benefizkonzert zugunsten der Deutschen Parkinson Gesellschaft statt. Für die Veranstaltung des Internationalen Kurt Masur Instituts sind ab sofort Karten erhältlich.

Humboldt-Plakette für langjährige Tätigkeit im Vorstand

Turnusgemäß verlassen drei Mitglieder den Vorstand

Preis der Deutschen Parkinson-Gesellschaft fördert Nachwuchswissenschaftler

Die DPG unterstützt vier junge Wissenschaftler/innen bei der Erforschung der Parkinson-Krankheit mit je 25.000 Euro.

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