Wie gelingt eine alltagsnahe, evidenzbasierte Versorgung von Menschen mit Parkinson und anderen Bewegungsstörungen im multidisziplinären Team verschiedener Professionen? Diese Frage steht im Zentrum des Multidisziplinären Forums auf dem Deutschen Kongress für Parkinson und Bewegungsstörungen, der vom 16. bis 18. April 2026 in Leipzig stattfindet. Das Format richtet sich sowohl an ärztliche als auch nicht-ärztliche Fachdisziplinen wie Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Psychologie, Sozialarbeit und Pflege. Es bietet wissenschaftliche Beiträge zum aktuellen Stand der Forschung bei nicht-medikamentösen Interventionen und Versorgungsaspekten sowie Fortbildung in praxisnahen Sessions, Fallbeispiele und gemeinsamen Austausch.
Terminhinweis für die Medien: Online-Pressekonferenz zum Kongress und Welt-Parkinson-Tag am Mittwoch, 25. März, 11 Uhr,
Programm und Anmeldung: www.parkinson-gesellschaft.de/presse
Unter dem Leitthema „Vom Gen zum System – Der kinetische Code“ spannt der Kongress der Deutschen Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen (DPG) e. V. den Bogen von molekularen Grundlagen über Biomarker und innovative Therapiekonzepte bis hin zur interdisziplinären Versorgung im klinischen Alltag. Das Multidisziplinäre Forum am 18. April widmet sich praxisnah den Herausforderungen der interdisziplinären medizinischen Versorgung von Menschen mit Parkinson – von der Akutklinik über Rehabilitation bis in die Langzeitpflege.
Neue Impulse für Therapie und Versorgung
Den Auftakt bildet ein Symposium der Parkinson Stiftung unter dem Vorsitz von Prof. Georg Ebersbach, Chefarzt des Neurologischen Fachkrankenhauses für Bewegungsstörungen und Parkinson in Beelitz-Heilstätten und Leiter der Organisationsgruppe des Multidisziplinären Forums auf dem Kongress. Diskutiert werden darin unter anderem: das „PowerPARK“-Projekt als neues Angebot zur Schulung von Menschen mit Parkinson und ihren Angehörigen, Impulse für eine lebensweltorientierte Versorgung aus Patientenperspektive, Erfahrungen und wissenschaftliche Evidenz zum Tischtennistraining als bewegungsbasierte Therapieergänzung sowie alltagstaugliche Handlungsempfehlungen für die Integration von Lebensstilfaktoren in Prävention und Therapie.
Es folgen mehrere parallel stattfindende Sessions mit Vorträgen von Expertinnen und Experten aus Medizin, Wissenschaft, Therapie und Pflege zu praktischen Themen wie der multimodalen Parkinsontherapie, der spastischen Gangstörung, Sport- und Bewegungstherapie bei Parkinson, innovativen Versorgungsformen in regionalen Parkinson-Netzwerken, Diagnostik- und Behandlungsansätzen bei funktionellen Bewegungsstörungen und Therapie der zervikalen Dystonie.
Wissenschaft und Fortbildung: weitere Angebote auf dem Kongress
Neben dem Multidisziplinären Forum stehen auf dem Deutschen Kongress für Parkinson und Bewegungsstörungen weitere Formate zur Verfügung, wie praxisorientierte Fortbildungsseminare mit Hands‑on‑Kursen, die den Transfer aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse in den Versorgungsalltag unterstützen. Therapierende, Pflegekräfte, Parkinson-Nurses und andere Personen aus Pflege- und Gesundheitsfachberufen, die das gesamte Kongressprogramm an einem oder allen Tagen besuchen möchten, erhalten Ermäßigung auf die Teilnahmegebühr.
Weitere Informationen:
Kongressprogramm und Online-Registrierung: www.dpg-kongress.de
E-Learning-Programm „Online Pflegeschule – Parkinson“: www.online-pflegeschule.de
Kostenlose DPG-Mitgliedschaft: www.parkinson-gesellschaft.de
Informationen für die Medien
Online-Pressekonferenz zum Kongress und Welt-Parkinson-Tag am Mittwoch, 25. März, 11 Uhr
Informationen zu Programm und Anmeldung unter www.parkinson-gesellschaft.de/presse. Auf www.dpg-kongress.de können Journalistinnen und Journalisten sich zusätzlich kostenlos für den Kongress 2026 registrieren. Gerne vermitteln wir Interviews und Bildmaterial. Wir freuen uns über einen Hinweis auf Ihre Veröffentlichung oder einen Beleg.