Die Parkinson-Forschung macht große Fortschritte – neue Therapie- und Diagnoseansätze geben Anlass zur Hoffnung. Die unheilbare Nervenerkrankung ist heute symptomatisch gut behandelbar. Die aktuelle Forschung wirft aber auch ein neues Licht auf die individuellen Ursachen und auf neue Chancen der Frühdiagnose mit dem Ziel, die erste ursächliche Therapie zu entwickeln. Die Deutsche Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen (DPG) hat dazu vor zwei Jahren die „Parkinson-Agenda 2030“ ausgerufen und hält dieses Ziel aus fachlicher Sicht für realistisch – vorausgesetzt, dass die Parkinson-Forschung künftig stringenter öffentlich gefördert und strukturiert wird. „Durch den enormen Wissenszuwachs der letzten Jahre ist heute nicht nur die präzise Phänotypisierung einzelner Bewegungsstörungen möglich. Neue Technologien wie Sensoren und innovative Bildgebungsverfahren bieten auch vielversprechende Möglichkeiten, die Behandlung von Betroffenen zu individualisieren und damit weiter zu verbessern“, sagt Prof. Alexander Storch, DPG-Kongresspräsident und 2. Vorsitzender der DPG.

Am Montag, 13. März 2023, von 10 bis 11 Uhr, lädt die Deutsche Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen (DPG) zu einer Online-Pressekonferenz. Journalist:innen der Fach- und Publikumsmedien haben Gelegenheit, Neuigkeiten aus Therapie, Diagnostik und Versorgung mit Expertinnen und Experten zu diskutieren. Anlass ist „Parkinson und Bewegungsstörungen – Highlights Digital 2023“, die virtuelle Fachveranstaltung der DPG am 16. und 17. März 2023.

Journalisten-Akkreditierung für die Pressekonferenz hier
Journalisten-Akkreditierung für Highlights Digital 2023 unter www.dpg-akbont-kongress.de

Programm der Pressekonferenz (Änderungen vorbehalten)

Parkinson-Agenda 2030: Wann kommt der Durchbruch in der Parkinson-Forschung?
Prof. Dr. Joseph Claßen,
1. Vorsitzender der DPG, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie am Universitätsklinikum Leipzig

Technologiegestützte Behandlungsstrategien – aktuelle Praxis und zukünftige Perspektiven
Prof. Dr. Alexander Storch,
2. Vorsitzender der DPG und Kongresspräsident „Highlights Digital 2023“, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie Universitätsmedizin Rostock

Parkinson-Diagnose: Biomarker und Gene – neue Chancen und Herausforderungen
PD Dr. Kathrin Brockmann,
3. Vorsitzende der DPG, Oberärztin und Leiterin der Parkinson-Ambulanz am Universitätsklinikum Tübingen

Heilung in Sicht? Fortschritte auf dem Weg zur kausalen Therapie
Prof. Dr. Uwe Walter,
stellv. Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie Universitätsmedizin Rostock

 

Pressestelle der DPG c/o albertZWEI media GmbH
Dipl.-Biol. Sandra Wilcken, Tel.: +49 (0) 89 46148611; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Journalist:innen können sich unter www.dpg-akbont-kongress.de zusätzlich kostenfrei für die virtuelle Teilnahme an Highlights Digital 2023 registrieren. Sie erhalten nach dem Kongress Zugang zu den Aufzeichnungen der Sitzungen. Aktuelle Pressemeldungen und Informationen zu den Themen der Online-Pressekonferenz am 13. März 2023 finden Sie unter www.parkinson-gesellschaft.de/presse. Gerne unterstützen wir Sie bei Ihrer Berichterstattung, vermitteln Expert:innen und Bildmaterial. Wir freuen uns über einen Hinweis auf Ihre Veröffentlichung oder die Zusendung eines Belegs.

Pressestelle der Deutschen Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen e.V. (DPG)
c/o albertZWEI media GmbH
Dipl.-Biol. Sandra Wilcken
089 46148611
presse@parkinson-gesellschaft.de

Die Deutsche Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen (DPG) fördert die Erforschung der Parkinson-Krankheit und verbessert die Versorgung der Patientinnen und Patienten. Organisiert sind in der wissenschaftlich-medizinischen Fachgesellschaft Parkinson-Ärztinnen und Ärzte, Grundlagenforscher:innen und andere Berufsgruppen mit einschlägiger qualifizierter Ausbildung. Die Zusammenarbeit ist entscheidend für die Fortschritte in Diagnostik und Therapie. Die DPG finanziert ihre Arbeit ausschließlich über Spenden. Sie kooperiert eng mit der von ihr im Jahr 2019 gegründeten Parkinson Stiftung. Jeder finanzielle Beitrag bringt die Erforschung der Parkinson-Krankheit weiter voran. www.parkinson-gesellschaft.de

1. Vorsitzender: Prof. Dr. med. Joseph Claßen, Leipzig
2. Vorsitzender: Prof. Dr. med. Alexander Storch, Rostock
3. Vorsitzende: Prof. Dr. med. Kathrin Brockmann, Tübingen
Schriftführer: Prof. Dr. med. Carsten Eggers, Duisburg-Essen
Schatzmeister: Prof. Dr. med. Lars Tönges, Bochum

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