Das komplexe Zusammenspiel von Genetik, Umwelteinflüssen und neuen epidemiologischen Trends bei Parkinson steht vom 8.-10. Mai in Lübeck im Mittelpunkt. Der MDS-ES Fokus Workshop der Movement Disorder Society (MDS), European Section (ES), bietet fundierte Einblicke in die biologischen, molekularen und klinischen Dimensionen der Parkinson-Krankheit sowie in die translationalen Herausforderungen bei Diagnose, Behandlung und Prävention.
Im Fokus stehen die wachsende weltweite Krankheitslast, genetische Faktoren, Umwelt- und Lebensstilrisiken sowie neue Biomarker- und Bildgebungsansätze. Plenarvorträge, interaktive Sessions und Posterpräsentationen spannen den Bogen von GWAS und Epigenetik über α-Synuklein-Pathomechanismen, Darm-Hirn-Achse und Neuroinflammation bis hin zum Einsatz von KI in Prognose und Stratifizierung.
Der Workshop, zu dem etwa 300 Teilnehmende erwartet werden, bietet im Anschluss an den Deutschen Kongress für Parkinson und Bewegungsstörungen (16.-18. April in Leipzig) Gelegenheit, dort gewonnene Impulse zu vertiefen und im Austausch mit international führenden Expertinnen und Experten weiterzuentwickeln.
Er richtet sich an Neurologinnen und Neurologen sowie Fachleute aus Nachwuchs- und Grundlagenforschung, die ihre Expertise zu Präzisionsmedizin, Prävention und personalisierten Therapiestrategien bei Parkinson gezielt erweitern möchten.